Eine Nachricht von Janet Jackson

 

Ich schreibe euch heute denn es geht um Leben und Tod.

Fast jedes vierte Kind unter 5 Jahren weltweit hat nicht genug zu essen. Ich rede hier nicht nur von Kindern die hungrig zu Bett gehen müssen – ich rede auch von den Kindern die womöglich nicht einmal die Nacht überleben werden.
Ein Drittel aller Kinder weltweit stirbt allein durch Mangelernährung. Bringt diese Krankheit einen nicht gleich um, kann diese stille Krise zu chronischen Krankheiten, Armut und einem Leben mit eingeschränkten Möglichkeiten führen.
Aber so muss es nicht sein. Was mit diesen Kindern passiert ist absolut vermeidbar, aber wir müssen etwas tun sonst ändert sich nichts. Weiterlesen

Ein Appell von Lenny Kravitz!

Grammy-Gewinner, Sänger, Produzent und Schauspieler Lenny Kravitz fordert dazu auf, sich UNICEF anzuschließen, damit kein Kind mehr an vermeidbaren Ursachen sterben muss. Denn jedes Jahr sterben nicht weniger als 1,5 Millionen Kinder an Krankheiten, die durch Impfschutz vermeidbar sind. Wie möchten euch heute seinen Brief (auf englisch) zeigen, mit dem er an alle Menschen appelliert:

(c) Mathieu Bitton

Lenny Kravitz

 

It’s every parent’s worst nightmare – a seriously ill child. Shahadat was infected with polio when he was only two.

His mother said, “He got a fever. Then his hands and legs became paralysed. My first fear was that he would never be able to walk. But then I worried that he might not survive at all.”

Fifty years ago, polio was once one of the most feared diseases in the world.

But mass immunization campaigns changed all that. Today, except for three countries in the world where polio is still endemic, we are very close to eradicating polio and preventing new infections in our lifetime.

Together we can reach more children like Shahadat.

The truth is that Shahadat could have….should have been protected against polio. The solution is simple: two drops of oral vaccine through routine immunization and polio outreach campaigns.

But the sad reality is that 20% of the world’s children – children just like Shahadat – do not have access to routine immunization services and as many as 1.5 million children die every year still die from vaccine-preventable causes.

Children like Shadahat are missing out because of where they were born.

Today there are mothers in forgotten communities in some of the farthest reaches of the world who are just as frightened by pneumonia, diarrhoea and maternal and neo-natal tetanus as we all once were of polio. In these communities, measles can be a death sentence. The flu can kill.

You can save children’s lives with your donations.

In these remote communities, with low incomes and weak health systems, children rarely have access to life-saving vaccines. Those who manage to survive an illness might be left with life-long disabilities such as blindness, deafness and heart problems among others. Or they might lose the ability to walk unaided, like Shahadat.

Now that Shahadat is four, he meets the challenges of his disability with the aid of a walker and looks forward to going to school and leading a normal life. However, over the course of his life he will face stigma and discrimination every day in his community which will also create barriers to education and employment, and likely perpetuate the cycle of poverty and exclusion his family already experiences.

We won’t stop until every last child is protected. That’s our promise.

Your gift to UNICEF today will help us go to the ends of the earth to vaccinate every child. It will help teams of vaccinators, social mobilizers, community workers, health workers, leaders, influencers and parents to toil in often difficult circumstances and environments to ensure that every child in every corner of the world receives a vaccination.

You can save 4,000 precious children every day

Our goal is simply to make sure that 100% of children are immunized against preventable diseases. Because doing so will help us save 4,000 precious children every day. Because even one child lost from a preventable disease is one child too many.

Please, won’t you give as generously as you can today. We are so close to eradicating polio completely in our lifetime. And we’re ready to go that extra mile to fight preventable diseases in children….with your help.

Please join me in supporting UNICEF today. Please give what you can.

Yours sincerely,

Lenny Kravitz

Katy Perry bei UNICEF Madagaskar

„UNICEF unterstützen bedeutet Kinderleben zu retten – das kann ich selbst bezeugen.“

Die amerikanische Sängerin und Songwriterin Katy Perry hat UNICEF Madagaskar besucht um auf die Situation der Kinder in diesem tropischen Inselstaat – der zu den ärmsten Ländern der Welt gehört – aufmerksam zu machen.

„In weniger als einer Woche hier in Madagaskar reiste ich von überfüllten Slums in den Städten in abgelegene Dörfer und mir wurde bewusst, wie wichtig ein gesundes Leben ist – Ernährung, Sanitäranlagen und Schutz gegen Vergewaltigung und Missbrauch. UNICEF hilft dabei, all das bereitzustellen“, sagte Katy Perry.

Auf ihrer ersten Mission für UNICEF besuchte Katy Perry ein ganzes Spektrum an UNICEF-Programmen: Bildung, Ernährung, Gesundheit, Kinderschutz, Trinkwasser, Sanitäranlagen und Hygiene. Eines von drei Kindern in Madagaskar lebt in extremer Armut.

Die Sängerin begann ihre Tour in einem Slum in der Hauptstadt Antananarivo, wo sie ein Kinderschutzzentrum besuchte und misshandelte Kinder und junge Mütter, die dort Hilfe erhalten, traf.

Perry besuchte euch die Sahavola-Vorschule, die von UNICEF mit Latrinen und Waschbecken ausgestattet wurde, und wusch sich gemeinsam mit den Kleinen die Hände. Danach ging es weiter in eine von UNICEF gebaute Schule in Ampihaonana, die wirbelsturmsicher ist. Nur drei von zehn eingeschulten Kindern schließen die Grundschule ab und zwei Drittel aller LehrerInnen haben keine Ausbildung.

„Eine Ausbildung ist hier eine unglaubliche Chance. Ich besuchte eine abgelegene Gemeinde, wo Kinder und Lehrer 45 Minuten zur Schule marschieren. Dies ist ein Beweis dafür, wie sehr sie ihre Ausbildung schätzen“, sagte Katy Perry.

Abschließend lernte Perry in einem Ernährungszentrum in Androranga die UNICEF-Maßnahmen gegen ein weiteres, schweres Problem in Madagaskar kennen – gegen chronische Unterernährung. Denn die Hälfte aller Kinder in Madagaskar ist davon betroffen!

„Ich bin UNICEF dankbar für die Gelegenheit, mit eigenen Augen sehen zu können, wie viel ihre Programme in den Leben dieser Kinder bewegen. UNICEF unterstützen bedeutet Kinderleben zu retten – das kann ich selbst bezeugen.“

© UNICEF/NYHQ2013-0174/Kate Holt

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UNICEF-Botschafterin Shakira veranstaltet eine virtuelle Baby-Party – und Du bist eingeladen!

Shakira und Gerard Piqué erwarten ihr erstes Kind. Statt eine normale Baby-Party zu geben, wollten sie andere beschenken. Sie wollen Ihre Freude teilen, indem sie benachteiligten Babys auf der ganzen Welt einen gesunden Start ins Leben geben.

Shakira wünscht sich keine Geschenke für sich und ihr Baby sondern eine Spende von ihren Fans für UNICEF. Auch du kannst an ihrer virtuellen Baby-Party teilnehmen!

Klicke hier um an Shakiras Baby-Party teilzunehmen und zu helfen!

Shakira Baby Shower 2

Jedes Hilfsgut, das Sie spenden, hilft das Leben von Kindern zu retten. Vielen Dank!

UNICEF Botschafterin Mia Farrow im Libanon

UNICEF Botschafterin Mia Farrow besuchte vom 13. bis zum 15. Jänner Familien im Libanon.

Syrien befindet sich im Ausnahmezustand. Die Lage eskaliert, und die Kinder trifft es am härtesten. Temperaturen um null Grad sind im Winter in der Region keine Seltenheit. Viele Familien haben ihr gesamtes Hab und Gut verloren. Der Winter ist vorallem für die Kleinsten sehr hart!

-> Hier könnt ihr für die syrischen Kinder spenden <-

Hier berichtet Mia Farrow über ihre Erfahrungen:

 

Tennis Champion und UNICEF Botschafter Novak Djokovic zu Besuch in Serbien

Die UNICEF Botschafter sind wieder unterwegs und unterstützen unsere Arbeit für Kinder! Diesmal hat Novak Djokovic, Tennis Ass und geschätzter UNICEF Botschafter, viel zu berichten. Der gebürtige Serbe besuchte in seiner Heimat den Kindergarten “Unter den Lindenbäumen” im Dorf Lesnica. Es ist ihm ein besonderes Anliegen auf die Wichtigkeit einer frühkindlichen Erziehung aufmerksam zu machen.

Während seinem Besuch verbrachte Novak Djokovic den Großteil seiner Zeit mit den Kindern, sprach mit ihren Eltern, hatte ein Ohr für die Anregungen und Sorgen der Betreuer und setzte sich sogar mit Vertretern der öffentlichen Behörden zusammen.

“Ich habe heute gesehen, was für ein spezieller und einzigartiger Ort ein Kindergarten ist. Es bietet Kindern eine unterstüztende und sichere Umgebung, wo sie lernen können kreativ zu denken und miteinander zu arbeiten”, erzählt der 25-jährige Tennis-Champ.

Frühes Lernen für die Kinder von Serbien

UNICEF Botschafter Novak Djokovic während seinem Besuch im Kindergarten "Unter den Lindenbäumen"

Rund 44 Prozent der Kinder in Serbien gehen in den Kindergarten und in die Vorschule. Bei Kindern aus Minderheiten ist diese Zahl jedoch erschreckend geringer. So gehen beispielsweise nur ca. 8 Prozent der Roma-Kinder in den Kindergarten.

UNICEF Repräsentantin Judita Reichenberg hatte dazu folgendes zu sagen: “Es ist inakzeptabel, dass mehr als die Hälfte der Kinder in diesem Land nicht die Möglichkeit hat an einem Vorschulprogramm teilzunehmen. Serbien ist weder groß noch reich, aber gerade deswegen sollte in ihr wertvollstes Potential investiert werden, nämlich in  die Entwicklung und Zukunft der Bevölkerung.”

Ein Platz für Kinder, Eltern und Großeltern

Der Kindergarten “Unter den Lindenbäumen” wird unter anderem von UNICEF und seinen Partnern unterstützt. Auch Novak Djokovic leistete mit einer persönlichen Spende einen Beitrag zum Bau des Kindergartens.

“Das ist ein Platz, wo sowohl Eltern als auch Großeltern beteiligt und glücklich sind. Sie sehen, dass ihre Kinder Spaß haben und richtig aufblühen. Ich bin froh, dass ich einen Beitrag dazu leisten konnte. Ich hoffe, dass auch andere mir folgen werden.”, erzählt Novak freudig.

Um den Besuch des Tennis Champions zu feiern stellten die Kinder einen kleinen Tennisplatz zusammen und bastelten eigene Tennisschläger. Während dem Spielen gab’s sogar Tipps, wie sie ihr Spiel verbessern können, vom fünffachen Grand-Slam-Gewinner Novak höchst persönlich.

Djokovic nutzte diese Gelegenheit auch um einige Spender und freiwillige Helfer zu treffen und ihnen für die großzügige Unterstützung für UNICEF zu danken.

“Ihre Unterstützung hilft Kindern in Serbien eine Basis aufzubauen, eines Tages auch verantwortungsvolle Bürger und Eltern zu werden… und vielleicht auch eines Tages den Grand Slam zu gewinnen”, sagte er.

Novak Djokovic ist seit 2011 UNICEF Botschafter und setzt sich besonders für eine frühkindliche Entwicklung ein. Wir sagen “Danke, Novak!” für die tatkräftige Unterstützung in Serbien!

 

Im Tschad trifft UNICEF Botschafterin Mia Farrow Flüchtlinge aus Darfur

Goz Beida, Tschad, 4. April 2012 – „Fremde kamen zu uns ins Dorf“, erzählt Aisha Mahamat. Sie spricht langsam, als würde sie die Qual nochmals durchleben. „Sie vergewaltigten die Frauen und töteten die Männer. Sie attackierten die kleinen Dörfer rund um Tandusa. Die Menschen flüchteten nach Tandusa um in dem größten Dorf der Umgebung Schutz zu finden. Doch die Fremden fanden heraus wo sie waren und griffen erneut an. Sie brannten das ganze Dorf nieder.“

Aisha ist in Goz Beida, im Osten vom Tschad, umgeben von Frauen denen Ähnliches widerfahren ist. Sie alle flüchteten aus der Stadt Darfur im Sudan nachdem ihre Dörfer von den Janjaweed-Milizen angegriffen wurden. Sie ließen Alles zurück – ihr Hab und Gut, ihre Familien, ihr Leben. Während eines Besuches im Flüchtlingslager im Februar durfte sich UNICEF Botschafterin Mia Farrow ihre Geschichten anhören. Sie war bereits einige Male im Tschad zu Besuch, mitunter vier Mal als Botschafterin für UNICEF.

Ein bittersüßes Wiedersehen

„Viele Familienmitglieder blieben in der Heimat zurück, doch mittlerweile wurden auch sie aus der Heimat vertrieben“, sagt Aisha. „Sie sind machtlos. Aus diesem Grund können wird nicht mehr zurück.“

Als sie und die Anderen flohen, folgten ihnen die Janjaweed. Auch im Tschad sind die Bewohner dem gleichen Schicksal ausgesetzt. Viele von ihnen schlagen ihr Lager neben denen der Flüchtlinge aus Darfur auf. UNICEF arbeitet schon lange mit Gemeinschaften zusammen, die aus ihrer Heimat vertrieben wurden, und versucht ihre Kinder zur registrieren. Während ihres Besuches half Mia Farrow mit, die fertigen Geburtsurkunden auszuteilen. Sie traf auch die Frauen einer von UNICEF unterstützen Hilfsgruppe. Diese betreibt Projekte zur Schneiderarbeit und Seifenherstellung um den Frauen eine Möglichkeit zu geben, selbst Geld zu verdienen.

UNICEF Botschafterin Mia Farrow spricht während ihres Besuches im Flüchtlingslagern mit den Frauen einer UNICEF Hilfsgruppe. Hier wird den Frauen beigebracht, wie sie selbst Geld verdienen können.

Farrow sah während ihrem Besuch auch alte Freunde wieder. Ein bittersüßes Wiedersehen, da ihre Freunde noch immer darauf warten, nach Hause gehen zu können. Sie besuchte Abdullah Idriss Zaid, den sie erstmals im Jahr 2006 kennenlernte nachdem sein Auge von mit einem Messer der Janjaweed herausgeschnitten wurde. Im Medizinischen Zentrum von Goz Beida hielt sie seine Hand bis sein Vater ankam. Auch den neunjährigen Adam Bakhit sah sie wieder. Er verlor beide Arme und ein Auge als er und ein Freund auf eine Granate stießen. Im Djabal Flüchtlingslager fand ein Wiedersehen mit Hawaye statt, einer weiteren alten Bekanntschaft.

„Wir lernten uns 2006 kennen. Sie war gerade erst angekommen, ihr Dorf wurde zerstört und sie war in einer sehr emotionalen Verfassung. Es war eines der schlimmsten Jahre der Gewalt und es kamen immer mehr Menschen aus Darfur an“, erinnert sich Farrow. „Ich bin überglücklich sie wiedergefunden zu haben und sie zu sehen. Trotzdem ist es auch traurig hierher zur kommen. Hier sind viele großartige Frauen, wie man sieht. Sie sehnen sich danach wieder nach Hause gehen zu können und nach Frieden, der ihnen die Rückkehr ermöglichen soll. Ich denke es gibt keinen tiefer sitzenden Wunsch des menschlichen Herzens als sicher zu sein und nach Hause zu gehen.“

UNICEF Botschafterin Mia Farrow spricht mit dem neuenjährigen Bakhit im Koubigou Flüchtlingslager in der Nähe von Goz Beida, Tschad. Bakhit von der Explosion einer Landmine schwer verletzt.

Auf eine bessere Zukunft hoffen

Inmitten all der Unsicherheit schaffen es die Frauen, die Farrow während ihrer Reise traf, auf eine bessere Zukunft zu hoffen. Ihr Hauptanliegen sind ihre Kinder und deren Ausbildung.

„Wir Frauen hier sind Großteils Analphabeten.“, erklärt Aisha. „ Also ist unsere größte Sorge, unser größtes Anliegen, die Ausbildung unserer Kinder. Wir konnten wegen der Gewalt und den Kämpfen nicht zur Schule gehen. Wir hoffen, dass wenigstens unsere Kinder es schaffen und uns in Zukunft unterstützen können.“

Bald muss Farrow von ihren Freunden Abschied nehmen – es ist unklar wann und ob sie sie jemals wieder sehen wird.

 „Wir wissen nicht was passieren würde wenn wir sehen wie eine geliebte Person vergewaltigt oder umgebracht wird und unsere Häuser und Dörfer niedergebrannt werden“, sagt sie. „Wir können nicht sagen oder erahnen ob wir den Mut dieser Frauen, die Hilfsbereitschaft und Großzügigkeit bei der Sorge um einander und ihre Kinder aufbringen könnten.“

UNICEF Botschafterin Mia Farrow setzt sich für Polio Impfungen in afrikanischen Gemeinschaften ein

Mulasi Huesseini schiebt sich auf ihrem Rollstuhl durch den Sand und in das östliche Dorf Kasambondo. Ihre Freunde gehen mit ihren Babys in den Armen neben ihr her. Einer von ihnen trägt auch Frau Huesseinis 4 Monate alten Sohn, Lubumba. Sie gehen alle ins Gesundheitszentrum, wo medizinische Helfer die Kinder gegen verschiedene Krankheiten impfen – inklusive der Krankheit, die Frau Husseini lähmte: Polio

Vor dem Gesundheitszentrum stellen sich alle Mütter an um ihre Kinder abwiegen und impfen zu lassen. Mit zwei schnellen Stichen werden die Kinder gegen Tuberkulose, Diphterie, Keuchhusten und Tetanus immunisiert. Danach wird den weinenden Kindern eine Schluckimpfung gegen Polio verabreicht. Ein besonderes Anliegen von Frau Huesseini ist es, ihren Sohn gegen Polio zu impfen.

„Ich kam gesund und in einem guten Zustand zur Welt“, erklärte sie. „Ich konnte als Kind gehen, aber dann wurde ich krank und meine Beine gefühlslos, ich konnte sie danach nicht mehr benutzen.“

Für Lubumba wünscht sie sich eine andere Zukunft. „Ich brachte mein Kind zur Impfung weil ich nicht will, dass er Polio bekommt so wie ich“, sagte sie.

Seit 1988 gab es weltweit einen Rückgang von 99% an gemeldeten Poliofällen, und im Januar 2012 schaffte es Indien – eines der letzten 4 Polio Standorte der Welt – ein ganzes Jahr lang keinen neuen Fall dieser hemmenden und potentiell tödlichen Krankheit zu melden.

Aber in der demokratischen Republik Kongo (DRK) ist Zahl der Erkrankungen an Polio weiter ansteigend. Auch wenn DRK zwischen 2000 und 2006 Polio-frei war, führten ein schwaches Gesundheitssystem und fehlende Infrastrukturen zur routinemäßigen Immunisierung dazu, dass die Krankheit wieder zum Vorschein kam. 93 neue Fälle wurden letztes Jahr gemeldet.

Als Antwort darauf startete UNICEF gemeinsam mit Partnern eine Polio Kampagne, die das kaputte Gesundheitssystem überwinden soll. Sie zielt darauf ab, Gemeindevertreter und Eltern zu erreichen, die sich bis jetzt gegen eine Impfung gewehrt haben; denn in manchen Gegenden verbieten religiöse Führer den Müttern ihre Kinder zu impfen, da es ihrer Meinung nach gegen den Glauben verstoße.

Mia Farrow unterstützt die Impfung

UNICEF Botschafterin Mia Farrow besuchte das Land um auf die Gefahr von Polio aufmerksam zu machen und ermutigte Eltern, ihre Kinder zu impfen. Für Sie ist die Krankheit auch persönlich von Bedeutung:

„Ich hatte Polio als ich ein Kind war,“ sagte sie. „Ich war eine der Glücklichen, die der Krankheit entkommen konnte ohne einen dauerhaften Schaden zu erleiden. Aber mein Sohn, den ich aus Indien adoptiert habe, ist gelähmt wegen Polio.“

In der Stadt Nyunzu sprach Frau Farrow mit Addo Nkolo, die sich auf Ratschlag ihres Pfarrers entschließ ihre Tochter nicht impfen zu lassen. Eine Entscheidung, die sie bis heute bereut; denn die 3 Jahre junge Lea ist an Polio erkrankt und jetzt gelähmt.

Die Polio Kampagne, die am 28. Februar startete, wird großen Herausforderungen entgegentreten müssen. Aber wenn die Welt Polio-frei werden will, müssen alle Kinder auch in den entlegensten Gebieten, sowie in der demokratischen Republik Kongo, geimpft werden.

„Es ist sehr wichtig, dass die Impfkampagnen hier im großen Stil gestartet werden, denn es gibt Polio hier –  sehr viel Polio,“ sagte Frau Farrow. „Kinder stehen hier sowieso vor einigen Herausforderungen, und eine, die wir eliminieren können, ist Polio.“

 

© UNICEF; 2012

Ein Kind wird gerade gegen Polio geimpft

© UNICEF; 2012

Mia Farrow sprach mit den Einheimischen

Lenny Kravitz für UNICEF

Am 22. März ist Weltwassertag! Um auf die Not unzähliger Kinder auf der ganzen Welt aufmerksam zu machen, die täglich ohne sicherer Wasserquelle aufwachsen müssen, setzt sich Sänger, Musikproduzent und Schauspieler Lenny Kravitz dafür ein, gemeinsam mit UNICEF die Situation zu verbessern. Lenny Kravitz richtet sein Wort direkt an euch und bittet um aktive Mithilfe:

 

© UNICEF; 2012Als meine Tochter Zoe noch klein war schrieb ich ein Lied für sie, in dem diese Textzeile vorkam:

„All I want to do when I come into the room is see her smile – when I look into my little girl’s eyes.“

Ich weiß, dass es vielen Eltern auf der ganzen Welt genauso geht. Wahrscheinlich empfindest du dasselbe für dein Kind oder ein Kind, das du besonders gut kennst.

Trotzdem gibt es Millionen Kinder, deren Eltern sie genauso lieben wie ich mein Kind liebe, die nicht die Chance haben froh und gesund aufzuwachsen. Jeden Tag erkranken oder sterben Kinder, weil sie keinen Zugang zu sicherem Trinkwasser und Sanitäranlagen haben.

Erstaunliche 780 Millionen Menschen Leben ohne Zugang zu sauberem Wasser und rund 2,5 Milliarden Menschen – fast die Hälfte der Bevölkerung aller Entwicklungsländer – haben keine geeigneten sanitären Anlagen.

Genau hier brauchen wir deine Hilfe. Gemeinsam mit UNICEF kannst du helfen, Kindern in über 100 Ländern eine bessere Lebensqualität zu bieten. Durch das Verbessern der Wasserversorgung und Sanitäranlagen in Schulen und Gemeinden und das Fördern sicherer Hygienepraktiken kann viel erreicht werden.

Es fängt alles mit einer Spende an!

Schlechte Wasserversorgung und mangelnde Hygiene hat ernsthafte und weitreichende Auswirkungen auf die Gemeinde und das oft auf unerwartete Weise – vor allem Mädchen sind davon betroffen. Vielen Mädchen entgeht das Recht auf eine Ausbildung weil ihre Schulen keine privaten und hygienischen Sanitäranlagen besitzen. Manche Mädchen sind dazu gezwungen ihre Ausbildung abzubrechen, weil sie den Großteil ihres Tages damit verbringen müssen, Wasser für ihre Familie zu sammeln.

Aber hier endet das Dilemma nicht. Gesundheitssysteme sind überfordert und die nationale Wirtschaft leidet, wenn ganze Gemeinden erkranken.

Es ist ganz simpel. Nachhaltige Entwicklung ist ohne sauberem und sicherem Wasser und Sanitäranlagen in Kombination mit den richtigen Hygienepraktiken unmöglich.

Seit 1990 arbeiten UNICEF, die nationalen Regierungen und Partner zusammen um die Situation zu verbessern. Nun haben 2 Milliarden Menschen Zugang zu sauberem Wasser und 1,8 Milliarden zu Sanitäranlagen. Als führendes Kinderhilfswerk tut UNICEF alles Mögliche um zu helfen – Brunnen graben, Wasserpumpen installieren, Gemeinden dabei helfen Latrinen zu bauen und Familien und ihre Kinder in den Schulen und Gemeinden über lebensrettende Hygienemaßnahmen aufklären.

Als meine Tochter klein war mussten wir nicht darüber nachdenken ob das Wasser, das wir getrunken haben, sauber und sicher war. Sie hatte zuhause und in der Schule ein Badezimmer. So sollte es für jedes Kind sein, egal wo es aufwächst.

Schließt euch mir an und unterstützt UNICEF!

Lenny Kravitz

 

Eines der Millenium-Entwicklungsziele der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist es, bis 2015 die Anzahl der Menschen ohne Zugang zu sicherem Trinkwasser zu halbieren. Am 6. März 2012 wurde verkündet, dass dieses Ziel bereits vor der gesetzten Deadline erreicht werden konnte. Laut dem Bericht der WHO/UNICEF “Progress on Drinking Water and Sanitation 2012” hatten Ende 2010 bereits 89 % der Weltbevölkerung – 6,1 Milliarden Menschen – Zugang zu aufbereitetem Trinkwasser!

Falls du dich genauer über die aktuelle Situation und die Fortschritte informieren möchtest, findest du hier den Link zum Bericht! (engl.)

David Beckham besuchte ein Kinderschutzhaus in Manila

Während einer Asien-Pazifik Tour mit seinem Team LA Galaxy nahm sich David Beckham Zeit und stattete einem von UNICEF unterstützten Kinderschutzheim in Manila (Philippinen) einen Überraschungsbesuch ab.

Es ist so wichtig einen Traum zu haben“, sagte Beckham den Kindern, die von den Eltern verstoßen und von der Straße gerettet wurden.

Schätzungen zufolge leben und arbeiten ca. 100 Millionen Kinder weltweit auf der Straße. UNICEF ist es daher ein Anliegen, gefährdete Kinder zurück in ein gesundes, umsorgendes Umfeld zurückzuführen.

Als Vater von vier kleinen Kindern kann ich mir nicht vorstellen, wie das Leben dieser Kinder war” sagte Beckham, der seit 2005 UNICEF Botschafter ist. “UNICEF leistet eine unglaubliche Arbeit für die Straßenkinder in Manila“.

Im Schutzheim nahm er an verschiedenen Aktivitäten teil, wie etwa einem Näh- und Kunstkurs, und wurde von einem Improvisationsrap sowie einer Tanzeinlage unterhalten. Anschließend konnte Beckham bei einem 20-minütigen Fußballspiel den Kindern ein paar seiner berühmten Tricks zeigen und beibringen.

Einfache Spiele wie Fußball bauen Selbstvertrauen auf und bieten einen Weg zurück zum Gemeinschaftsleben“, sagte er.

Conan, 17, lebt schon seit mittlerweile 10 Jahren im Schutzheim, seitdem ihn seine Eltern ausgesetzt haben. “Ich kann es nicht glauben, dass so ein berühmter Fußballspieler zu uns gekommen ist und mit uns gespielt hat“, sagte er. “Wir sind so ein kleines Team mit kaum einer Ausrüstung. Aber ich fühle mich nun sehr besonders, und entschlossener mein Spiel zu verbessern.

All diese Kinder wurden von den Erwachsenen in ihren entscheidenden jungen Jahren im Stich gelassen“, sagte David Beckham. “Ich würde nicht sein, wo ich heute bin, ohne die Liebe und Unterstützung meiner Eltern – jedes Kind hat das verdient, jedes Kind verdient eine zweite Chance.

UNICEF weiß, dass einfache Geschenke wie ein Fußball und (Geschichts-)Bücher ein Kinderleben verwandeln können. Das ist überall wahr.”

William und Kate im UNICEF Warenlager

Wie bereits letzte Woche angekündigt, besuchten gestern William und Kate, der Herzog und die Herzogin von Cambridge, das UNICEF Warenlager in Kopenhagen. Zweck dieses Besuches war es auf die anhaltende Hungersnot in Ostafrika aufmerksam zu machen.

Gemeinsam mit dem dänischen Kronprinzenehepaar lernten sie viel über die Arbeit von UNICEF kennen, darunter auch die verschiedensten Hilfsgüter, die bei einem solchen Einsatz lebensrettend sind. Vier Mitarbeiter des Warenlagers zeigten wie die verschiedensten Medikamente verpackt werden müssen. Danach packten alle vier Hoheiten mit an und stellten Notfall-Gesundheitspakete zusammen. Ein Paket beinhaltet lebensrettende Hilfsgüter für über 1.000 Menschen. Anschließend machten sie eine Tour durch das Lager und lernten dadurch die unterschiedlichsten Güter und deren Vielfalt kennen, die bei Katastrophenfällen in die ganze Welt verschickt werden.

Zum Ende des Besuches stellte William fest: “Es ist schon unglaublich viel Hilfe geleistet worden. UNICEF macht einen fantastischen Job, aber leider ist noch sehr viel zu tun, und deswegen waren wir heute hier.” Kate erklärte den Grund ihres Besuches: “Wir hoffen, dass wir wirklich wieder die Aufmerksamkeit auf diese Krise lenken können.”

Die Aufforderung des Herzogs von Cambridge ist eindeutig: “Wer irgendwie helfen kann, soll dies bitte unbedingt tun.”

Zum Abschluss besuchten alle den Flughafen von Kopenhagen um dabei zuzusehen, wie die eben verpackten Hilfsgüter in Flugzeuge geladen wurden. Diese Flüge wurden von British Airways und UPS zur Verfügung gestellt und starteten noch am selben Abend nach Nairobi.

Wir sind begeistert von dem enormen Medienecho. Sehr viele Journalisten und Fotografen befanden sich vor Ort und es wurde sehr viel über den Besuch der Hoheiten berichtet. Das ist genau die Aufmerksamkeit, die wir uns erhofft hatten. Bisher konnten wir schon sehr viele und großzügige Spenden für Ostafrika gewinnen. Diese Hilfe muss so weitergehen, damit wir in dieser Region weiterarbeiten können. Allein für die verbleibende Monate dieses Jahres braucht UNICEF noch 40 Millionen US Dollar. Für 2012 werden 402,8 Millionen US Dollar gebraucht werden.

Details über den Besuch findet ihr auch hier: www.eastafricacrisis.org

Foto- und Videoeindrücke des Tages:

© Foto: UNICEF/Copenhagen2011/Grarup

Die Herzogin von Cambridge bei ihrer Ankunft im UNICEF Warenlager.

© Foto: UNICEF/Copenhagen2011/Grarup

Hoher Besuch im UNICEF-Nothilfelager: Der Herzog und die Herzogin von Cambridge und das dänische Kronprinzenpaar Frederik und Mary besichtigen das Lager.

© Foto: UNICEF/Copenhagen2011/Grarup

Prinz William und seine Frau Catherine informieren sich über die Notsitation der Kinder in Ostafrika.

© Foto: UNICEF/Copenhagen2011/Grarup

Prinz William und seine Frau Catherine informieren sich über die Hilfsmaßnahmen von UNICEF.

© Foto: UNICEF/Copenhagen2011/Grarup

Prinz William packt im Nothilfelager von Kopenhagen zusammen mit UNICEF-Mitarbeiter Peter Jones eine Nothilfe-Sendung für Ostafrika.

© Foto: UNICEF/Copenhagen2011/Grarup

Die Herzogin von Cambridge hilft dem UNICEF-Mitarbeiter Isaac Maina ein Nothilfe-Paket für Ostafrika zu packen.

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